Hard Facts

Name: Verena Mayr

Alter: 29

Arbeitgeber: Österreichisches Bundesheer

Verein: Union Ebensee

Trainer: Rudy Bourguignon

Trainingsorte: Trainingsstützpunkt Nizza (FRA), Leichtathletik-Zentrum OÖ. in Linz, Olympiazentrum Oberösterreich

Persönliche Bestleistung: 6591 Punkte (Österr. Rekord), 30. Juni 2019, Ratingen (GER)

Disziplin

Ergebnis

Punkte

100 m Hürden

13,42 s

1062

Hochsprung

1,80 m

978

Kugelstoßen

14,34 m

817

200 m

23,96 s

985

Weitsprung

6,16 m

899

Speerwurf

49,58 m

852

800 m

2:07,74 min

998

 

Karriere-Überblick:

Verena Mayr (vormals Preiner) trainierte seit ihrem 15. Lebensjahr mit Wolfgang Adler (übersiedelte aus Karrieregründen von Ebensee nach Linz – ihr Wunsch damals: „Ich will einmal Staatsmeisterin werden und international antreten!“). 2014 gelang die Premiere auf internationaler Bühne. Es begann mit Platz neun bei der Junioren-WM in Eugene. 2015 wurde sie Vierte bei der U23-EM in Tallinn, 2016 landete die Oberösterreicherin bei ihrem Großereignis-Debüt in der allgemeinen Klasse bei der EM in Amsterdam auf Platz sieben. 2017 holte sie U23-EM-Silber in Bydgoszcz inkl. österreichischem U23-Rekord. Damit war sie für die Freiluft-WM in London qualifiziert, stieg auf Rang 18 liegend vor dem abschließenden 800-m-Lauf nach einem Asthmaanfall aber aus.

2018 lieferte Verena in Berlin als Achte mit 6.337 eine neue persönliche Punkte-Bestleistung ab. Die abgelaufene Saison (2019) hätte trotz zwei Verletzungen im Sprunggelenk kaum besser laufen können: Im Fünfkampf erst Staatsmeisterin, dann Hallen-EM-Sechste (im Füpnfkampf) in Glasgow mit persönlicher Bestmarke. In der Freiluftsaison erbrachte die Oberösterreicherin gleich beim ersten Antreten auf Teneriffa mit Bestleistung von 6.472 Punkten das Limit für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio und pulverisierte nur drei Wochen später in Ratingen mit 6.591 Zählern ihre Bestmarke und schnappte sich damit auch den ÖLV-Rekord (von Ivona Dadic). Am 3. Oktober gelang mit WM-Bronze die vorläufige Krönung ihrer Karriere. Nach einer verletzungsbedingt stark eingeschränkten Vorbereitung gelang ihr bei den Olympischen Spielen in Tokio der 11. Rang. 

Diese Oberschenkel-Verletzung zwang Verena zu einer eineinhalbjährigen Wettkampfpause. Nach dem langersehnten Comeback in der Freiluftsaison 2023, verlagerte die gebürtige Ebenseerin ihren Trainingsstützpunkt nach Nizza, wo sie sich mit Coach Rudy Bourguignon auf die kommende Saison mit dem Highlight Olympische Spiele vorbereitet.

Die größten Erfolge:
WM-Dritte 2019 Doha, Weltranglisten-Dritte (2019, 2020), ÖLV-Siebenkampf-Rekordhalterin mit 6.591 Punkten, Olympia-Elfte in Tokio 2021, EM-Achte Berlin 2018, Universiade-Siegerin 2017 in Taipeh, Silber U23-EM 2017 in Bydgoszcz.